"Wildflowers are also beautiful" -Pastplay- Mildred + Cameron
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Re: "Wildflowers are also beautiful" -Pastplay- Mildred + Cameron
von Mildred am 17.09.2023 16:28We broke the world - we did this. Man did this. Everything that was beautiful, everything that was good, we shattered.
Cameron
Gelöschter Benutzer
Re: "Wildflowers are also beautiful" -Pastplay- Mildred + Cameron
von Cameron am 17.09.2023 15:18Es war ein sonniger Morgen, als ich mich auf Jupiter, meinen 5 jährigen Hengsten schwang und die Straße stadtautwärts nahm.
Heute war Sonntag, und gewiss hatte ich für meine kleine Schneiderei noch zu tun; doch ich vernachlässigte meinen treusten Gefährten ungerne zu lange; außerdem würde ich noch genug Zeit haben, wenn ich von einem kleinen Ausritt zurück komme.
Erst wollte ich mit einem Freund einen Ausritt machen; Musa war jedoch auch heute leider sehr bei den Bridgertons beschäftigt.
Und andere Gesellschaft wollte ich mir heute nicht unbedingt antun. Gewiss hatte ich gute Freunde, mit denen ich stets gute Unterhaltungen oder auch ein spannedes Kartenspiel vollzog; doch manchmal war es auch so, dass selbst ich sozialer bunter Spaßvogel, mal nur die Gesellschaft der Natur und mich selbst sehnte.
Ich trug recht einfache Sachen; heute musste ich nicht schick sein; ich trug gerne meine eigene Kleidung oder von anderen guten Schneidern; doch es war dann doch nur die Natur die mich sehen würde; also war es eine einfache Lederhose, dazu ein beigefarbendes Hemd und die Locken ein wenig nur gekämmt; was scherrt mich heute denn die Frisur.
Die Sonne schien mir in die Augen, ich neigte den Kopf leicht zum Himmel hoch und schloß die Augen, während Jupiter die nächsten Schritte ganz von alleine ging; er wusste wo ich hin wollte- zumindest redete ich mir das ein, dass wir so verbunden waren, dass er es wüsste.
Den schwarzen Hengst sanft treibend zierte ein Lächeln mein Gesicht; ich genoß es in der frischen Landluft schnuppern zu können. Es gab nicht viele grüne Flächen die so gut zu reiten waren, ohne dass dich gleich der ganze Hofstadt begrüßen wollte; also zog es mich noch weiter auswärts. Ich wollte in den Wald, ich wollte zu dem Fluss und zu den kleinen hübschen Lichtungen. Mein Lieblingsbuch und ein paar Äpfel und sogar etwas Brot hatte ich mir für das Mittagessen eingepackt.
Das sollte reichen, denn ich wollte zum 2 Uhr Tee gewiss zurück sein; damit ich noch weiter an dem neuen Anzug für denDuke of Hastings, ein guter Freund dazu; arbeiten konnte.
Dennoch blieb es nicht aus ein paar bekannten Lord und Ladies zu begegnen. Ich nickte den Herren höflich zu, bei den Ladies hob ich den Hut und schenkte ihnen mein strahlenstes Lächeln. Die jüngeren von ihnen kicherten; die anderen schenkten mir ein höfliches Schmunzeln.
Wirklich interessieren taten mich Frauen nicht; zumindest nicht jede die nen hübschen Rock trug war gleich so interessant als das ich mehr als ein paar höfliche Worte austauschen würde.
Aber nur aus Vorsicht um keiner Hoffnungen zu machen.
Meine Eltern waren natürlich wie alle Eltern stets darauf aus, dass ich einen Erben hervorbringen würde; aber dafür hat bereits mein älterer Bruder und auch meine Schwestern für gesorgt; also sah ich es nicht mal als o wichtig an.
Gewiss war ich nicht unerfahren; ich wusste wo ich meine Bedürfnisse befriedigt bekomme und das ganz ohne, dass ein Skandal bis her ausgerichtet wurde, ich denke auch nicht, dass ich interessant genug dafür bin.
Aber sobald es um die wahre Liebe und die Eine geht, scherzte ich, sagte ich sei zu wild, keine Frau würde es schaffen mich zu zähmen; ich wäre zu sehr mit Nadel und Faden verheiratet & mit dem Wetten von Pferderennen; keine Frau würde es mit mir aushalten; auch erschien mir das Thema Bindung als zu streng überwacht. Alle wollten alles darüber wissen oder wussten zu meinen was das richtige wäre.
Mich interessierte es Spaß im Leben zu haben, neue Leute kennen zu lernen und mein Geschäft zu vergrößern aber auch andere meine Kleidung tragen zu sehen erfüllte mich mit jeder Menge Freude. Wozu also mich dem ganzen Prozedere einer Hochzeit aufhalten?
Als ich die letzten Bewohner der Stadt hinter mich gelassen habe; zog es mich also endlich auf eine kleine wilde Wiese, hinab zum Wald, dem Fluss abwärts.
Ich ließ Jupiter dort ein wenig grasen, während ich den Sattel etwas lockerte und mich entspannt zurück lehnte, nach hinten lehnend und in den Himmel , zwischen die vielen verschiedenen Baumwipfel blickend.
Die Vögel zwitscherten, ich hörte so viele verschiedene; doch noch immer wusste ich all ihre NAmen nicht.
Leise summte ich mit ihrer Melodie mit, als ich beschloss ganz von Jupiter abzusteigen. Ich hielt ihn an, lockerte die Zügel, und stieg vom Sattel ab. Hier war ich mitten im Wald, hier würde keiner sein und mich stören.
Also ließ ich Jupiter weiter grasen und wollte mir einen hübschen Platz für eine kleine Snackpause suchen, und mein neues Buch weiterlesen, welches ich mir vor paar Tagen im neuen Buchladen, nahe am Palast geholt habe. Prinzessin Auguste hat es mir empfohlen,und da wir sowas wir enge Vertraute waren, glaubte ich ihrem Wort, wenn sie meinte, es sei lesenswert.
Doch als ich mich gerade setzen wollte, hörte ich es rascheln. Nicht, dass ich Angst hätte, doch ich wunderte mich, was es war. Vielleicht ein Waschbär..ein Fuchs? Vielleicht doch einer dieser lauten Amseln die vorhatten alle anderen Singvögel arroganterweise zu übertönen.
Doch dann fiel mein Blick auf jemanden mit einem einfachen Rock , langen dunklen Haaren, und fleißig an irgendewas sammeln.
Huch. Wo kam sie denn her?Ich setzte mich auf einen kleinen Felsen, das Buch in der einen Hand, den Apfel in der anderen, Neugierig biss ich hinein und beobachtete die Fremde weiter.
Cameron
Gelöschter Benutzer
"Wildflowers are also beautiful" -Pastplay- Mildred + Cameron
von Cameron am 17.09.2023 14:59<33







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