Holding Out For A Hero

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Mildred

24, Weiblich

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Re: Holding Out For A Hero

von Mildred am 13.09.2023 21:54

Von Weiten konnte sie Pferdeschritte. Sollte sie lieber abhauen? Ihre Beine waren zu müde dafür. Und ihr Körper zu kalt. Sie zitterte und bibberte. Und dann, war es still und Augenblicke später kam jemand auf sie zu. Sie erkannte nicht wer es war. Nur eine Gestalt von Weitem, die näher und näher kam. Hoffentlich doch nicht .. Oh nein. Doch schnell bemerkte sie, dass die Gestalt kaum größer und älter war als sie. Die Stimme des Unbekannten Jungen nahm sie nur dumpf wahr. Auf seine Frage hin, nickte sie einfach. Auch, wenn es in ihr anders aussah. Aber sie kannte diesen Jungen nicht. Er war ihr fremd. Andererseits .. Sie hatte niemanden. War ihm der Rauch nicht aufgefallen? Oder hatte der Schnee mittlerweile alles geregelt? Ihr Blick war gesenkt. Sie konnte ihm kaum in die Augen sehen. "W.. was willst du?!", fragte sie dann mit zittriger Stimme, versuchte aber hart zu bleiben,"B..bist du.. einer der .. B..bösen?" Dann sah sie auf, musterte ihn. Sie hatte keine Ahnung, wer ihrer Familie das angetan hatte. Also .. war irgendwie jeder erstmal böse. Woher sollte sie auch wissen, wem sie vertrauen konnte. Außerdem war sie müde und erschöpft. "W..wer bist du?", fragte sie da mit letzter Kraft.

 
We broke the world - we did this. Man did this. Everything that was beautiful, everything that was good, we shattered

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Benjamin

26, Männlich

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Re: Holding Out For A Hero

von Benjamin am 13.09.2023 20:48

Der nicht enden wollende Regen der seit Tagen auf die Gegend nieder gegangen war, hatte die Straße durch den Wald aufgeweicht und so war es nicht verwunderlich gewesen, dass die Kutsche mit welcher Benjamin unterwegs gewesen war im tiefen Schlamm feststeckte. Es war eigentlich kein besonders fröhlicher Anlass der ihn mitten im Schuljahr nach Hause brachte. Sein Großvater war vor kurzem verstorben, und neben der Beisetzung sollte nun sein Vater den Titel erben weshalb die ganze Familie ins Anwesen der Blakes gerufen wurde. Benjamin hasste förmliche Veranstaltungen jeglicher Art und es gab wohl niemand der Freude daran hatte Beerdigungen beizuwohnen. So war es eine nette Abwechslung um diese Zeit im Jahr in diesem Wald festzusitzen. BEnjamin sah sich etwas um, studierte die Flora und Fauna und gab nicht viel auf die Bemühungen der Burschen die Kutsche wieder aus dem Dreck zu ziehen. Er war allgemein nicht dafür bekannt besonders stark zu sein auch wenn das nicht hieß dass er ein Schwächling war. Er hatte sich gerade ein Spinnennetz angesehen, welches durch den Frost beinahe komplett aus Eiskristallen bestand als er ein Knacken in der Nähe hörte. Er sah sich um, ein Blick in den Wald auf beiden Seiten und auch zur Kutsche ob jemand von dort etwas ähnliches bemerkt hatte. Wieder ein knacken. Ob er wohl nach einem Schwert oder zumindest einem Stock suchen sollte um sich im Notfall verteidigen zu können. Oft genug hatte er davon gelesen wie Leute in Wäldern überfallen worden waren. Doch anstatt einer Räuberbande oder einer anderen vermummten und bewaffneten Gestalt, erblickte er nur ein junges Mädchen. Sie war nicht viel jünger als er aber ihre Statur war hager und sie wirkte bestürzt und traurig was sie fast noch einmal um einige Jahre jünger wirken ließ. Er blickte zurück zur Kutsche doch dort war man zu beschäftigt weshalb er seinem inneren Drang nach ging und einige Schritte auf das Mädchen zu ging. „Alles in Ordnung mit dir?", fragte er vorsichtig und hielt dennoch ein wenig Abstand. Man konnte nie wissen wie gut jemand schauspielern konnte.

    
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Mildred

24, Weiblich

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Holding Out For A Hero

von Mildred am 13.09.2023 14:06


Benjamin & Mildred // Mittag // Winter 1808

Einen letzten Blick warf die 15 Jährige, hinter einem der Büsche sitzend, auf das Haus, welches immer mehr zerfiel. In der Luft lag der Geruch von verbranntem Holz. Der Qualm zog zwischen den Bäumen empor. Sie hörte ihr Herz rasen. Was blieb ihr nun noch? Nichts. Sie war alleine. Und das aus purem Glück. Wäre sie nicht unterwegs gewesen, wäre sie nun auch unter dem Schutt des Hauses begraben. Wie ihre Eltern. Sie schluckte schwer. Sie hatte einen kleinen Korb mit wenigem Inhalt retten können. Mehr nicht. Mehr blieb er nicht. Leise entfernte sie sich von dem, was mal ihr Zuhause war, ungewiss wie es nun weiter ging. Sie hatte keine Ahnung, wohin sie nun gehen sollte. Der Wald war groß und auch voller Gefahren. Das hatte ihr Vater sie gelehrt. Nur schleppend kam sie voran, sah in den Himmel hinauf. Bald würde es dunkel werden und somit auch kälter. Vielleicht, dachte sie, fand sie eine Art Höhle in der Nähe. Die natürlich hoffentlich unbewohnt war. Oder eine Jagdhütte, die sie zumindest für die Nacht nutzen konnte. Ihre Füße führten sie quer durch den Wald, bis sie an einer Art Straße ankam. Ihr Blick ging von rechts nach links. Wohin sollte sie nun gehen?

 
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Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.09.2023 20:53.
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